Manuelle Triggerpunkt Therapie

Der Menschliche Körper hat ungefähr 600 Muskeln und besteht somit zu 30-40% aus Muskulatur. Lange Zeit wurde die Muskulatur als primäre Ursache für Beschwerden unterschätzt.


In den letzten Jahren wurde der Einfluss der Muskulatur auf Störungen des Bewegungsapparats immer deutlicher. Heute weiss man, dass unsere Muskulatur sowohl akute als auch chronische Schmerzzustände verursachen kann.

Die Muskulatur benötigt für seine Arbeit ausreichend Sauerstoff. Durch Überlastungen oder Überdehnungen können im Muskel Zonen entstehen, die eine Unterversorgung von Sauerstoff aufweisen.

Aufgrund des Sauerstoffmangels können sich die einzelnen Bestandteile der Muskulatur (Aktin- und Myosinfilamente) nicht mehr voneinander lösen. Es entsteht ein sog. Triggerpunkt.

Diese erkrankten Muskelabschnitte sind tastbar und können durch Provokation (=Druck) Schmerzen auslösen, die sowohl lokal (d.h. im Muskel selber) oder auch in anderen Körperregionen auftreten können (sog. referred pain). Neben Schmerzen können auch Gefühlstörungen, Muskelschwäche ohne Muskelschwund oder Bewegungseinschränkungen auftreten.

Die manuelle Triggerpunkttherapie umfasst Techniken, die dafür sorgen, dass der Stoffwechsel in der Muskulatur wieder hergestellt wird und sich die schmerzauslösenden Punkte wieder lösen können.

Die Diagnose „myofasciales Schmerzsyndron" umfasst eine grosse Spannweite von Beschwerden, die häufig auf aktive Triggerpunkte zurückzuführen sind. Mittels manueller Triggerpunkttherapie lässt sich diese Pathologie oft –und manchmal auch nach Jahren – gänzlich beseitigen.

Aber auch nach Sportverletzungen oder bei haltungsbedingten Muskelinsuffizienzen kommt die manuelle Triggerpunkttherapie zur Anwendung.